Techniken

Bleistift

geeignet für Portraits in kleinen bis mittleren Formaten
(21 x 30 cm - 30 x 42 cm) auf Zeichenpapier, Zeichenkarton.

Mit Bleistiften lassen sich sehr genaue Portraits erzielen, die nah an Schwarz/Weiß-Fotos herankommen können. Durch verschiedene Härtegrade, ebenso wie durch Verwischen und Radieren, können problemlos Hell/Dunkel-Kontraste, Schatten und Lichter ausgearbeitet werden. Man unterscheidet bei Bleistiften zwischen H (hart), F(mittel) und B(weich). Je weicher die Mine eines Stiftes, desto dunkler lässt sich zeichnen.
Ich arbeite mit Bleistiftstärken von 2H bis 8B und benutze zum Setzen von Lichtreflexen zusätzlich einen Elektro-Radierer.


Pastellkreide

geeignet für Portraits in kleinen bis großen Formaten
(24 x 32 cm - 50 x 65 cm) auf PastelCard

Pastellkreide ist eine der besten Techniken, um ausdrucksstarke, sehr detailreiche Portraits zu schaffen und daher meine Lieblingstechnik. Sie besticht vor allem durch ihre enorme Farbintensität. Jedoch ist Pastellkreide nicht wischfest, weshalb ich als Malgrund Zeichenkarton und spezielles Pastellpapiere (PastelCard) verwende. Diese weisen eine gewisse Struktur auf, wodurch die Kreide besser „haften“ bleibt.
Ich fixiere Pastellportraits nie! Durch das Fixieren (auch mit speziellem Fixierspray für Pastellkreide) verlieren die Farben ihre Leuchtkraft, vor allem helle Farben und Weiß. Daher sollte das Portrait schnellstmöglich mit einem Passepartout (verhindert das Aufliegen des Portraits am Glas) eingerahmt werden.


Aquarell

geeignet für Portraits in kleinen bis mittleren Formaten
(20 x 30 cm - 36 x 48 cm) auf Aquarellpapier

Aquarell ist eine sehr vielseitige Technik mit der man ebenfalls sehr detailierte fotorealistische Portraits erarbeiten kann. Aquarellportraits sind auch sehr farbintensiv, was nicht zuletzt daran liegt, dass man sich in „Schichten“ voranarbeitet. Da es keine weiße Aquarellfarbe gibt, müssen weiße Stellen von Anfang an weiß gelassen werden. Danach geht es schichtweise vom Hellen ins Dunkle, bis der gewünschte Farbton erreicht wurde.
Mit Hilfsmitteln wie Schwämmen, Taschentüchern oder kleinen Bürsten (bsp. Zahnbürsten) lassen sich schöne Effekte und Hintergründe gestalten.

 

Kohle

geeignet für alle Formate
auf Zeichenpapier, Zeichenkarton

Kohleportraits bestechen durch ihre weiche Züge, die vor allem durch das Verwischen der Kohle entstehen. Dadurch lassen sich glatte Oberflächen, wie z.B. Haut, sehr gut darstellen.
Mit Hilfe der verschiedenen Härtegrade der Kohlestifte (Light, Medium und Dark) und durch das Verwischen können schöne Kontraste erzielt werden. Ich verwende nur Kohlestifte, da diese den Vorteil haben, dass man damit auch sehr fein und detailliert arbeiten kann. Um Lichtreflexe noch besser herausarbeiten zu können, arbeite ich bei Kohleportraits mit Knetradieren, für ganz feine helle Stellen auch mit dem E-Radierer.